KSS-Hochdruck von Müller – für einfach mehr Effizienz!

Hochdruck ist ein wesentlicher Hebel zur Steigerung der Zerspanungseffizienz. Doch die Praxis zeigt: Durch nicht sachgerechte Auslegung werden erhebliche Potenziale verschenkt.

Aufgrund globalen Wettbewerbsdrucks ist es heute wichtiger denn je, Fertigungsprozesse in der modernen, zerspanenden Industrie effizienter zu gestalten. Gerade auch in den Bereichen der Automobilindustrie und der Medizintechnik leisten die KSS-Hochdrucklösungen von Müller schon heute hierfür einen wesentlichen Beitrag. Durch den Hochdruckeinsatz über 30 bar werden Späne kurz gebrochen. Schlüsselvorteil: Bearbeitungsraum und Abgreifspindel bleiben spanfrei. Außerdem sind kurz gebrochene Späne leichter zu filtrieren und zu entsorgen. Der KSS-Hochdruckeinsatz – also die konzentrierte Hochdruckkühlung – sorgt allgemein gesprochen für:

// Bessere Spankontrolle & Spanabfuhr
// Verbesserte Standzeit des Werkzeuges
// Höhere Schnittgeschwindigkeiten
// Zeitersparnis und Flexibilität
// Höhere Qualität des Outputs
// Gesteigerten Output

Die nachfolgende tabellarische Übersicht fasst die wesentlichen Vorteile des Hochdruck-einsatzes – verglichen mit Zerspanung ohne Hochdruck – zusammen. Müller ist es in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten deutschen Zerspanungsbetrieb im Rahmen des Feldversuchs gelungen, die Effizienzsteigerung mit Hochdruck zu quantifizieren. Zerspant wurde auf einer Index G200 Horizontaldrehmaschine in Verbindung mit einer combiloop CL3 eco+ mit Automatikfilter.

Ratiobereich Beschreibung Vorteil Wert
Hochdruck • Bohrerverschleiß
• Arbeiten ohne Räumen
7-fache Verringerung
8 % Zeitersparnis
5.472 €
17.136 €
Energieeffizienz • Effekt Regelpumpe
• Kühlung bei Konstantpumpe
Ca. 3–4 kW/Stunde
Einsparung
Entfällt bei CL + CS (Kostenvorteil)
1.755 €
1.317 €
Gesamt bei 192 Produktionstage/Jahr
21 Stunden/Tag
25.580 € 

Quelle und weitere Details: www.muellerhydraulik.de/hochdruck/


 „Der KSS-Hochdruck-Nutzen ist enorm. Jährlichen Einsparungen von rund 25.500 Euro stehen unter den gegebenen Bedingungen einmalige Investitionskosten von rund 20.000 Euro gegenüber. Wie man erkennt, sind gerade die Rationalisierungspotenziale enorm, wie z. B. durch die Minderung von Räumvorgängen beim Bohren. Im konkreten Fall wurden damit die Bearbeitungszeiten je Teil um über 8 % verkürzt und entsprechend die Produktivität gesteigert“, fasst Martin Müller, Geschäftsführer von Müller Hydraulik, die Ergebnisse der Studie zusammen. „Doch wir sehen in der Praxis leider auch immer wieder, wie Potenziale verschenkt werden. Gerade auch in Bereichen, wo mit harten Legierungen oder Titan gearbeitet wird, sind Drücke über 100 bar gefordert. Oft werden wir aber mit schlicht überdimensionierten Anlagen konfrontiert – der ,Viel-hilft-viel-Ansatzʽ ist beim Hochdruck nicht automatisch Königsweg.“

Vielmehr sollten, um einer Falschauslegung entgegenzusteuern, laut Müller in einem ersten Schritt folgende Fragestellungen fachkundig beantwortet werden:

·         Welcher Maschinenverschmutzungsgrad liegt vor?
·         Welcher Druck wird benötigt?
·         Welche Förderleistung wird benötigt?
·         Wie kommt der benötigte Druck an die Werkzeugschneide?

In einem zweiten Schritt werden weitere Einflussgrößen zur richtigen Auslegung des Hochdrucks berücksichtigt, unter anderem:

·         Anzahl und Durchmesser der Kühlkanäle bzw. Kühlschmierstoffdüsen
·         Art der Werkzeuge in Abhängigkeit von der Zerspanungsart
·         Hochdruck- und Filtrationstechnologie

Als europäischer Marktführer im Kompakthochdruck bietet Müller mit combiloop und combistream eine einzigartige Vielfalt an besonders platzsparenden und leistungsfähigen Lösungen, die sich ideal auf die Kunden-Anforderung hin customizen lassen.

Die Kernkompetenz von Müller geht also weit über die Entwicklung und Produktion innovativer Produkte hinaus. Denn laut Martin Müller „ist gerade eine kompetente Auslegung ein essenzieller planerischer Zusatzservice, der gleichzeitig Grundlage für mehr Effizienz ist. Denn die Hochdruckzerspanung ist immer ein Zusammenspiel mehrerer Technologien. Ein Hochdruckaggregat allein, selbst wenn es 300 bar erzeugen kann, wird nie erfolgreich einen Span brechen, wenn man nicht auch Werkzeuggeometrien, Maschinenkonfigurationen und eben, ganz wichtig, die Kühlmittelstrahlzufuhr an die Werkzeugschneide in die planerische Überlegung mit einbezieht. Hierbei stehen wir unseren Kunden fachgerecht zur Seite.“

// KSS-Hochdruckeinheit combiloop CL3 G: kompaktes Power-Beistellaggregat mit bis zu 300 bar für die Hochleistungszerspanung

 

// Im Inneren der combiloop: führende Pumpentechnologie + innovative Filtrationskonzepte + passgenaue Steuerungen + German Engineering als Basis für Leistungsfähigkeit und Kompaktheit

 

 

// combistream ist alles in einem: Hochdruck + Späneförderer + Feinfilter + Reintank + Maschinentank

Interesse?

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Tel. +49 (0)741 - 174 575 - 0
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