KANN ES DEN EINEN, IDEALEN HOCHDRUCK ZUR ZERSPANUNG GEBEN?

Ob bei der Neuanschaffung oder der Nachrüstung – bei der Auslegung des Hochdrucks für die Zerspanung stellt sich immer wieder die Frage: Kann es nicht den einen, idealen Hochdruck geben, den man für sämtliche Bearbeitungsszenarien einsetzen kann?

Eine Stärke der Hochdruck-Anlagen von Müller ist zweifelsohne die Anpassungsfähigkeit der Hochdruck-Lösung auf die spezifischen Anforderungen der Kunden. Hierfür entwickelte Müller in den letzten Jahren gemeinsam mit und für führende Maschinenhersteller im Rahmen seiner Systempartnerschaften spezielle Hochdruck-Baukästen. Diese werden im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen im Markt aufgrund der kompakten Bauweise auch auf engstem Raum umgesetzt und sind somit auch für enge Einbausituationen bestens geeignet. Dieser Anspruch prägt seit jeher die Entwicklungen von Müller – und bereits im Laufe dieses Jahres wird der Marktführer und Pionier in Sachen Kompakthochdruck für Langdrehautomaten Innovationen landen.

Steht beispielsweise fest, dass eine größere Serie mit immer gleichen Werkzeugen, gleichem Material etc. gefertigt werden soll, so ist es dank dieser speziellen Baukästen unkompliziert und relativ schnell möglich, die jeweils perfekte Hochdruck-Lösung zur hocheffizienten Fertigung dieser Serie zu konfigurieren.

// combistream CS2 – Einstiegslösung bis 100 bar

Doch obwohl die Hochdruck-Auslegung dank dieser Baukästen relativ einfach ist, stellt sich in bestimmten Fällen immer wieder die Frage, ob es nicht am einfachsten wäre, wenn es die eine combiloop oder combistream für alles gäbe, anstatt Hochdruck-Anlagen individuell auszulegen.

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja, es kann sie geben – die eine Hochdruck-Lösung.

Nimmt man für einen Langdreher beispielsweise ein kombiniertes Hochdruck-System combistream mit integriertem Späneförderer und Bodenreinigung, plus Hochdruckpumpe mit Regelpumpen-Technologie, plus wartungsfreiem Automatikfilter im Voll- und im Nebenstrom, plus einer spezifischen Ansaugung der Niederdruckpumpe aus dem Maschinentank etc., so ergibt sich eine Maschine, auf der sehr viele verschiedene Materialien prozesssicher laufen können: von normalem Stahl über Messing und Edelstahl bis hin zu einem hochlegierten Werkstoff wie z. B. Titan oder anderem medizinischem Stahl.

Diese enorme Flexibilität hat allerdings auch ihren Preis. Denn solch eine Hochdruck-Anlage bewegt sich hier in Bezug auf Ausbaustufe, Komponenten und Technologien im obersten Bereich.

Für Job-Shop-Betriebe beispielsweise, die keine Großserien fertigen, sondern sehr oft umrüsten müssen wegen Kleinserien oder ganz speziellen Kundenwünschen und deshalb auch sehr unterschiedliche Anforderungen haben, ist diese Flexibilität äußerst nützlich, sinnvoll und amortisiert sich schnell: „Über diese hochwertige Ausführung profitieren Kunden sehr lange vom Energieeinsparpotenzial der Pumpe, haben nur einen geringen Wärmeeintrag ins Kühlmedium, benötigen weniger elektrische Leistung, wenn die Radialkolbenpumpe im Optimum arbeitet, und benötigen beim Automatikfilter keine zusätzlichen Verbrauchsmittel“, erklärt Jürgen Glaser, Vertriebsleiter DACH bei Müller.

Man erkennt: Ob nun passgenau ausgelegter Hochdruck oder die eine Hochdruck-Lösung für maximale Flexibilität in Bezug auf wechselnde Zerspanungs-Szenarien – bei der Auslegung des Hochdrucks lohnt sich der Blick ins Detail und auch das Durchdenken der Möglichkeiten und der tatsächlichen Anforderungen. Denn nur so lassen sich auf Dauer kluge Investitionsentscheidungen treffen. Dabei stehen Ihnen die Vertriebsexperten von Müller jederzeit gerne zur Seite und helfen Ihnen dabei, die passenden Lösungen – dank kompakter Bauweise auch für kleinste Raumsituationen – zu finden.

// Simulation unterm Stangenlader

 

 

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